o9klizk159
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Jede mechanische Uhr hat als Schwingkörper eine Unruh. Diese schwingt mit einer durch die Apparat definierten Arbeitstempo, bei klassischen Uhren 18.000 Amplituden pro Stunde, bei modernen Uhren meist 21.600 (3 Hz) oder 28.800 (4 Hz) Halbschwingungen bei Zeitdauer. Knapp über Schnellschwinger erlangen gar 36.000 Halbschwingungen in der Dauer (5 Hz), z. B. die Longines Ultra-Chron, die Gyromatic Zeitanzeiger HF von Girard-Perregaux und el Primero von Zenith. Die Unruh schaltet bei jedem Durchlauf den Anker um. Durch diese Umstellung ist es dem Gangrad möglich, einen Zahn weiter zu laufen. Der Anker und das Gangrad vermeiden die freie Kraftabgabe der Zugfeder über das Räderwerk. Das Räderwerk ist eine Übersetzung ins Eilige. Die Schaltdurchgänge der Charakterzug werden daher hinuntergeteilt, bis das Minutenrad eine 1⁄60 Umdrehung in der Minute macht. Das Zeigerwerk nimmt die Kraft deren Minutenradwelle ab und teilt die Umdrehungen des Minutenrads über ein Wechselrad mit Wechseltrieb aufs Stundenrohr, das durch die Untersetzung ins Langsame 1⁄12 Umdrehung in der Zeitrahmen macht. Der Stundenzeiger wird auf dem Stundenrohr, der Minutenzeiger am sogenannten Viertelrohr, das über eine Rutschkupplung (die das Zeigerstellen ermöglicht) über die Minutenradwelle bzw. dem Minutenrohr gekoppelt ist, befestigt. Als Stoppsekunde nennt man eine Vorrichtung, die nach Hinter sich her schleifen der Krone das Uhrwerk samt Sekundenzeiger anhält, damit die Uhrzeit sekundengenau ausgewählt sein könnte bevor nach Zerschlagen der Krone sich das Werk abermals in Fortbewegung setzt. Die Krone dient zum Einstellen der Zeiger und des Datums sowie zum Aufziehen des Uhrwerks.
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